ORIS 96: WALK THE LINE
„Wientalterrassen“, 2015
Architekten: Silja Tillner
und Alfred Willinger
www.tw-arch.at
Fotos: Rupert Steiner

www.oris.hr

FORUM: KRITIK DER KRITIK
Die im Dunkeln sieht man nicht
Architekturvermittlung, Krititk, Sprache - und Krise

„Wie steht es um die Kritik? Ist nicht die Krise der Kritik so alt wie die Kritik selbst?“, diese Fragen stellt der Architekt Michael Gebhard in dem jngst erschienenen Buch „Kritik der Kritik“ elf Architekturkritikern. Er ist nicht der Einzige – und er hat recht: Der Ruf nach einer Debatte über Kritik, Krise und ihr propagiertes Ende ist ein wahrer „Evergreen“ in der Architekturtheorie.

100 DEUTSCHE HÄUSER
OUT NOW: 15. September 2015
Herausgeber: 100 Medien GmbH
Chefredaktion: Manuela Hötzl
Verlag: Verlag für moderne Kunst
Art Direktion: Rosebud, Inc.
www.100haeuser.de

FORUM: Ausweitung der Intelligenzzone
Bau-, Planungs- und Kritikkultur in Wien: Im Frühjahr 2014 veröffentlichte die Stadt Wien „Baukulturelle Leitsätze“, vom 18. September bis zum 19. Dezember ­werden diese in der Wiener Planungswerkstatt von einem Team aus Architekten, Kuratoren und Vermittler in einer Ausstellung präsentiert, begleitet von einem dichten Programm. Neben den die Bevölkerung ansprechenden Maßnahmen entstand für die Fachwelt ein neuer Flächenwidmungsplan, neue Hochhausleitlinien und eine neue Bauordnung mit neuem Fachbeirat. Die Plattform Baukultur präsentiert im Oktober einen Film über Zersiedelung. Folgen wird das neue Ziviltechnikerkammergesetz und nebenbei – nicht neu – die stete Diskussion über Architekturvermittlung und deren Präsenz in den Medien. Das alles ist Baukultur – und vielleicht ein bisschen mehr.

Best of Austria 2012_13
Best of Austria.
Architektur Architecture 2010_11


Herausgeber: Architekturzentrum Wien
Verlag: Park Books

FORUM: Mein Credo ist Kooperation
Manuela Hötzl im Gespräch mit
dem britischen Architekten
Richard Rogers

Portrait: Larry Williams

Baukultur
Denk Deine Stadt anders:
Die Ausstellung richtet sich an alle
StadtbewohnerInnen. Sie soll dazu
anregen, Fragestellungen zu den
Grundprinzipien der Baukultur –
bezogen auf Wien – zu diskutieren
und Baukultur als Grundlage unserer
Lebensqualität wahrzunehmen.
www.buildingblogs.at/baukultur

Isay Weinfeld im Interview


Isay Weinfeld won the competition on the areal Hotel Intercont in Vienna. In the conversation with Manuela Hötzl he explains why he took part and what he could add to the place.

Produktion und Interview: Manuela Hötzl
Kamera und Schnitt: Binsar

Launch des Magazins
Das REDAKTIONSBUERO und Rosebud, Inc.
luden zum exklusiven Launch des Magazins
100 österreichische Häuser

Dienstag, dem 13. Mai 2014
Contemporary Art Gallery, 1010 Wien

100 Häuser
Anlässlich der Architekturtage 2014
ist die 2. Ausgabe des Magazins
„100 österreichische Häuser“
Thema:  ALT JETZT NEU
erschienen.

Art Direktion: Rosebud, Inc.
www.100haeuser.at

Bauzustand im FORUM: Werkbundsiedlung
Von der Mustersiedlung zum Musterbeispiel
Sanierung der Werbundsiedlung Wien von P.GOOD Architekten

Am 4. Juni 1932 eröffnete der Wiener Werkbund seine Mustersiedlung. Die Ausstellung zeigte siebzig vollständig möblierte Häuser, die acht Wochen der Öffentlichkeit zugänglich waren. An die hunderttausend Besucher nahmen damals die Gelegenheit zur Besichtigung wahr. Fast achtzig Jahre später bietet sich ein anderes Bild. In den späten Siebzigerjahren unter Denkmalschutz gestellt, bedürfen die 64 verbliebenen – und bewohnten – Häuser der Siedlung einer Sanierung und Moderniesierung. P.Good Architekten, bereits 2011 mit der Mustersanierung von vier Häusern beauftragt, beweisen, dass die Aufgabe nur mit Liebe zum Detail und im Verständnis der Bedeutung des gesamten Ensembles gesehen werden kann.



NIVO 03
Journal für Architektur und Faserzement

Herausgeber:
FibreCem Holding AG (CH)
Redaktion: Manuela Hötzl (AT)
Art Direction & Gestaltung: Elektrosmog
www.nivo-journal.com

DOSSIER im NIVO 03
Methoden der Verwirrung
Manuela Hötzl im Gespräch mit Hermann Czech

Hermann Czech ist ein schreibender Architekt. Per definitionem: Seine Architekturproduktion ist ein ständiges Nachdenken über Bedeutungen und Selbstverständlichkeiten – ob räumlich oder textlich. Für Czech wird Funktion erst im Entwurf vermittelt und die gute Form als verdächtig abgetan. 1995 fungierte er als Herausgeber und Übersetzer des Klassikers A Pattern Language des Architekten und Systemtheoretikers Christopher Alexander. Aber muss der Wunsch Alexanders von »schöner Architektur« nicht hinterfragt werden? Was passiert in einem Entwurfsprozess und wie erreicht man zeitloses Design? Ist Architektur überhaupt methodisch planbar?

Portrait: Lisa Rastl

BUILDING_BLOGS
Online seit 27. Februar 2014
BuildingBlogs - Individualisierung der Baukultur

Architektur ist nicht nur ein Gebäude, Architektur ist ein Prozess. BuildingBlogs bietet die Plattform für die Vielfalt und Komplexität von Architektur. Projektentwicklung, Produktionsmechanismen oder politische Entscheidungen werden transparent, und die Tätigkeit einer Berufsgruppe wird neu und umfassend dargestellt. www.buildingblogs.at

Werner Feiersinger „Passage“
Ausstellung im O&O DEPOT, Berlin
27. September - 14. November 2013
Kuratorin: Manuela Hötzl

Das O&O Depot zeigt Objekte und Zeichnungen des österreichischen Künstlers Werner Feiersinger. Seine Werke und Skulpturen entstehen in einem starken Kontext zur Architektur, oft bezieht er sich auch auf konkrete Gebäude der Moderne.

Werner Feiersinger: Passage
Ausstellungseröffnung im O&O Depot, Berlin

BAUWELT - Der Toten Stätte
Die Friedhofsverwaltung
von Delugan Meissl
auf dem Wiener Zentralfriedhof


Kritik: Manuela Hötzl
Fotos: Hertha Hurnaus

BAUZUSTAND - Angewandte Artenvielfalt
Wohnbau Fickeysstraße 1110 Wien, Architekten: PPAG

„Wenn man Architektur macht, muss man Menschen lieben“ – die Architekten Anna Popelka und Georg Poduschka, kurz PPAG, bauen für die Bewohner ihrer Wohnbauten, provozieren deren Eigenverantwortlichkeit und setzen auf Identifikation. Jeder Bau ist ein Prototyp und ein räumliches Experiment. Auch der Wohnbau in Simmering basiert auf grundsätzlichen methodischen Überlegungen. Die Form des „Europan 6“- Projekts wurde aus Kriterien allgemeiner Qualitätssicherung generiert und damit erst zur Grundlage der Widmung dieses Bauvorhabens. Kein leichtes Unterfangen – oder schnelles Verfahren: Im Herbst 2013 werden die Wohnungen bezogen, fast zwölf Jahre und rund 25.000 Architektenarbeitsstunden später.

Der Berg kam zum Propheten
Mit dem Anspruch, Wohnbau in Zusammenhang mit städtebaulichen Überlegungen neu zu denken, hat sich PPAG im Europan 6 dem Standort Fickeysstraße in Simmering genähert. Die Architekten gingen strukturell und methodisch an ihre selbst gestellte Aufgabe heran. Grundlage war die Infragestellung der üblichen Blockrandbebauung, die „den vielfältigen Qualitätsanforderungen an Immobilien nicht gerecht“ werden kann. Aber welche Alternativen bieten sich an und unter welchen Prämissen?

Erschienen im Architektur&Bauforum, FORUM 6/2013

NIVO 02
Journal für Architektur und Faserzement

Herausgeber:
FibreCem Holding AG (CH)
Redaktion: Manuela Hötzl (AT)
Art Direction & Gestaltung: Elektrosmog
www.nivo-journal.com

INTERVIEW - Ich bin ein bauender Architekt
Manuela Hötzl im Gespräch mit Adrian Meyer

Der Schweizer Architekt Adrian Meyer gründete 1968 das durch unzählige Bauten und Publikationen bekannte Büro BURKARD MEYER. Ganz aktuell der Wettbewerbssieg für das neue Fussballstadium in Zürich am Areal Hardturm. Doch Adrian Meyer machte sich nicht nur als bauender, sondern auch als lehrender – und denkender – Architekt einen Namen. Von 1994 bis 2008 prägte er als Professor an der ETH Zürich das Architekturdepartment; mit einem hohem Vermittlungsanspruch und Authentizität. Nach über 2000 Studenten, des Unterrichtens nicht müde, holt ihn die TU-Wien dieses Jahr bereits zum dritten Mal als Gastprofessor. Aus diesem Anlass traf FORUM den leidenschaftlichen Lehrer und sprach mit ihm über Verantwortung, Radikalität, Louis Kahn und Bob Dylan.

Erschienen im Architektur&Bauforum, FORUM 5/2013,
Portrait: Larry Williams


Sie haben erst unlängst an der TU Wien einen Vortrag mit dem Titel „Das eine im anderen?“ gehalten. Was darf man sich darunter vorstellen?
Diesen Titel habe ich von Hugo Suter – einem wunderbaren Künstler und Freund – übernommen. Gemeint ist, dass jedes Projekt schon im nächsten angelegt ist. Und das nächste im übernächsten.

NIVO 02

ALEXANDER BRODSKY - GREY ROOM
Ausstellung im O&O DEPOT, Berlin
29.November 2012 bis 15.Februar 2013
Kuratorin: Manuela Hötzl

Alexander Brodsky (geb. 1955 in Moskau) ist einer der herausragendsten russischen Künstler und Architekten der Gegenwart. Bereits in den 70ziger und 80ziger Jahren wurde er als Vertreter der sowjetischen „Paper architects“ bekannt.

THESPIS - CART
Architecture Biennale 2012

Sonderedition zur Biennale
O&O Baukunst -
on european ground


INTERVIEW - Selbstfindung ohne Sprache
Manuela Hötzl im Gespräch mit Dimitrij Zadorin

Das Gebiet des südlichen Weißrusslands gilt als die Wiege des slawischen Volkes – wenn man daraus jedoch auf eine Reichhaltigkeit an Tradition und Kultur schließen möchte, wird man leider enttäuscht: Weißrussland wurde wie kein anderes Land in der Region von der Geschichte gebeutelt, zerstört und – nicht zuletzt – sowjetisiert. Im Gegensatz zu seinen nördlichen baltischen Nachbarn, die ihre kulturelle Identität auch über die Sowjetzeit retten konnten, wurde Belarus schon sehr früh von Russland okkupiert und schließlich zu einem idealen sowjetischen Planungsfeld, dem das in jeder Hinsicht geschwächte Volk nichts entgegensetzen konnte. Auch der in Minsk geborene Architekt Dimitrij Zadorin täuscht keine Euphorie über die moderne Architektur seines Landes vor. FORUM traf Zadorin anlässlich des 19. Wiener Architektur Kongresses, der im Rahmen der Ausstellung „Sowjetmoderne 1955–1991. Unbekannte Geschichten“ im Architekturzentrum Wien stattfand, zu einem Gespräch über eine verlorene – oder nie gefundene – Kultur Weißrusslands und das schwere Erbe der UdSSR.

Erschienen im Architektur&Bauforum, FORUM

Symposium Venedig - Spaceship
100YC Spaceship at A+A Gallery Venice
6:00pm Saturday 6th October 2012

BEST OF AUSTRIA 2010_11
Best of Austria.
Architektur Architecture 2010_11


Herausgeber: Architekturzentrum Wien
Verlag: Park Books

BIENNALE VENEDIG 2012 - O&O
Thespis-Cart by L.O.M.O.

O&O DEPOT HAUS-RUCKER-CO
Ausstellungseröffnung »HRC, Blaue Scheibe . 1986«
28. März 2012 . 19.00, bis 7. Juni 2012
Ort: Galerie O&O Depot . Berlin

Das Projekt wurde 1986 im Auftrag von Werner Hofmann, damals Direktor der Kunsthalle Hamburg, geplant. Drei große Kreidezeichnungen dazu wurden im selben Jahr in der Villa Medici von Pratolino, bei Florenz, anlässlich der Ausstellung ’Garden of Europe‘ gezeigt.

Die Ausstellung "Blaue Scheibe" in der Galerie O&O DEPOT zeigt erstmals seit 1986 die drei großformatigen Wand-Bilder (von 2,20 bis 3,60 Meter), Zeichnungen und das Originalmodell.

O&O DEPOT AUSSTELLUNG
HAUS-RUCKER-CO, Blaue Scheibe

28. März bis 7. Juni 2012
Ort: Galerie O&O Depot, Berlin

Wild at Heart
aus: NiVo 01

Vladimir Doray und Vincent Saulier
hatten eine Vision von einem
Architektenleben jenseits des
Mainstreams und einer »anderen«
Architektur. Gegen den Übervater
Le Corbusier wollten sich die beiden
mit ihrer Generation verbünden und
gemeinsam zu einer neuen
Architektursprache finden.
Geblieben vom kollektiven Statement als
Utopie und Spass ist der »Wild Club«.

Text: Manuela Hötzl
Foto: Xavier Mora

NIVO 01
Journal für Architektur und Faserzement
    
Herausgeber:
FibreCem Holding AG (CH)
Redaktion: Manuela Hötzl (AT),
Kornel Ringli (CH)
Art Direction & Gestaltung: Elektrosmog
www.nivo-journal.com

Magazinpräsentation
Release: NiVo - Journal
für Architektur und Faserzement


Zürich: 15.März 2012 . 18.00,
Schweizer Baumuster-Centrale Zürich
Wien: 16.März 2012 . 18.00,
Architekturzentrum Wien

INTERVIEW - LUXUS: LEBENSGEFÜHL
Manuela Hötzl im Gespräch mit Heide Schicht und Astghik Der Sakarian

Mit einem leichten Knacken auf den Geschmacksknospen zergeht der Fischrogen, langsam, salzig und aromatisch, auf der Zunge. So würzig wie ein Biss in den Kaviar ist auch ein Besuch bei den Architektinnen Heide Schicht und Astghik Der Sakarian – den Beluga-Töchtern. Temperamentvoll, lebenslustig, stilsicher – mit einer Spur Exotik – sind die beiden Frauen seit 2007 dabei, sich in der jungen Architektenszene Wiens und darüber hinaus zu positionieren. Lokalaugenschein im fünften Wiener Gemeindebezirk.

Erschienen im Architektur&Bauforum, FORUM

Portrait: Larry R. Williams

Ihr scheut euch nicht, den Begriff „Luxus“ als Spezifikation in eurem Geschäftsfeld zu verwenden. Ist das in Zeiten der Krise noch adäquat?
Wir definieren Luxus sicher nicht über die Höhe des Budgets. Luxus ist etwas sehr Individuelles – im Gespräch mit den Bauherren sind wir ständig auf der Suche nach diesem persönlichen Statement, das den Luxus im Alltag ausmacht – und eben nicht mit Reichtum oder Opulenz zusammenhängt. Dabei geht es eher um ein Lebensmotto, oder besser: um ein Lebensgefühl, das wir mit der Konzeption des Wohnhauses den Bauherren mitliefern wollen.

BUCHPRÄSENTATION
Geometry of Light
The Architecture of Arkan Zeytinoglu


16. November 2011, 19.30
Ort: ALBERTINA, Musensaal

GEOMETRY OF LIGHT
Die Architektur von Arkan Zeytinoglu

Redaktion: Manuela Hötzl
Autoren: Florian Medicus,
Wolfgang Pauser, Dietmar Steiner
SpringerWienNewYork, 2012

MA RESEARCH ARCHITECTURE 2011
24:05:00 // FIVE MINUTES PAST MIDNIGHT

Beitrag: 24:05:00, 001 // MATTER OF MATERIALITY
ARCHITECTURE BY OBJECTIVES
30. September bis 6. Oktober 2011
Ort: Centre for Research Architecture,
Goldsmiths University of London

MARA GOLDSMITHS - LONDON
24:05:00 // FIVE MINUTES PAST
 MIDNIGHT
MA RESEARCH ARCHITECTURE 2011
Eröffnung: 29. September 2011
Ort: Centre for Research Architecture,
Goldsmiths University of London

WOHNBAUBIENNALE 2011
Manifeste des Wohnens
22. September 2011


Kuratiert von Sabine Pollak,
Maja Lorbek und Robert Temel

Wohnbau am Krautgarten
Bauwelt 29.11

Text: Manuela Hötzl
Architektur: Caramel, Wien
Fotos: Hertha Hurnaus
www.bauwelt.de

REPORT 1-10
Compilation: REPORT 2004 - 2009

Magazin für Kunst und Zivilgesellschaft
in Zentral- und Osteuropa

Herausgeber: Kontakt. The Arts and
Civil Society Program of Erste Group

Redaktion: Manuela Hötzl, Antje Mayer
Art Direktion: Collettiva Design


Architektonischer Aktivismus
Über die Installation „Zwischenräume“
von Petra Gemeinböck und Rob
Saunders im Wiener Museumsquartier


Text: Manuela Hötzl
www.architekturtheorie.eu

BEST OF AUSTRIA 2008_09
Best of Austria.
Architektur Architecture 2008_09


Herausgeber: Architekturzentrum Wien
Verlag: Residenz Verlag

A Seat of Honour or the Bench?
aus: SPIKE ART GUIDE EAST

Belgrade, Bratislava, Bucharest, Budapest, Ljubljana, Prague,
Sarajevo, Sofia, Vienna, Zagreb

Portrait Bratislava
Text: Manuela Hötzl, Antje Mayer

BLOG ZUM TURM
http://rahm.weblog.mur.at/

SYMPOSIUM HdA
JOINT ACTION IN ARCHITECTURE
Getting political again?


Haus der Architektur Graz: 3. und 4. Juli 2009
Diskussionsrunde 4: Roger Riewe, Werner Sewing, Srdjan Jovanovič Weiss
Moderation: Manuela Hötzl

Erste Bank

REPORT BEST OF ...
Magazin für Kunst und Zivilgesellschaft
in Zentral- und Osteuropa


Herausgeber: Kontakt. The Arts and
Civil Society Program of Erste Group
Art Direktion: Collettiva Design
Redaktion: Manuela Hötzl, Antje Mayer

REPORT 02|08
Magazin für Kunst und Zivilgesellschaft
in Zentral- und Osteuropa


Herausgeber: Kontakt. The Arts and
Civil Society Program of Erste Group
Art Direktion: Collettiva Design
Redaktion: Manuela Hötzl, Antje Mayer

GUIDE 02
Ausstellungsguide: 7 Tage, 7 Nächte
– und eine neue Welt erscheint

September 2008, ofroom


Materialjournal 01
Ökologische Baustoffe

Der Kreis(lauf) ist das Ziel:
Ökologische Baustoffe und
Energiebilanzen - eine Auswahl



Eine Art von Unsichtbarkeit
Manuela Hötzl im Gespräch
mit Laurids Ortner


BEST OF AUSTRIA 2006_07
Best of Austria.
Architektur Architecture 2006_07


Herausgeber: Architekturzentrum Wien
Verlag: Holzhausen

100 HÄUSER
100 österreichische Häuser
SONDEREDITION
zu den Architekturtagen 2008


General Manager:
Christine Bärnthaler, Manuela Hötzl
Art Direktion: Rosebud, Inc.

ofbook 02
Grund zur Freude
Architekturmagazin zum
Planen und Bauen

Art Direktion:
Albert Handler für Moodley

ofbook 01
Birth of the Cool
Architekturmagazin zum
Planen und Bauen

Art Direktion:
Albert Handler für Moodley

GUIDE 01
Ausstellungsguide 01:
Birth of the Cool
- die fabelhafte Welt
der Architektur, ihren Bausteinen
und ihren Materialien

September 2007, ofroom

REPORT 01|08
Magazin für Kunst und Zivilgesellschaft
in Zentral- und Osteuropa


Herausgeber: Kontakt. The Arts and
Civil Society Program of Erste Group
Art Direktion: Collettiva Design
Redaktion: Manuela Hötzl, Antje Mayer

REPORT 02|07
Magazin für Kunst und Zivilgesellschaft
in Zentral- und Osteuropa


Herausgeber: Kontakt. The Arts and
Civil Society Program of Erste Group
Art Direktion: Collettiva Design
Redaktion: Manuela Hötzl, Antje Mayer

Die lässige Leichtigeit des Bauens
aus: EINFACH! ARCHITEKTUR
AUS ÖSTERREICH


Die Villa, das Material, der Raum und seine Verwandlung
aus: EINFACH! ARCHITEKTUR
AUS ÖSTERREICH


Gartenoase mit Kunstimplantat
aus: EINFACH! ARCHITEKTUR
AUS ÖSTERREICH


Leise und Laute, ein Aufruf zur Selbstbestimmung
aus: EINFACH! ARCHITEKTUR
AUS ÖSTERREICH




EINFACH! ARCHITEKTUR AUS ÖSTERREICH
Die Wahl der Kritiker

Herausgeber: FSB
Franz Schneider Brakel
Redaktion: Manuela Hötzl,
Antje Mayer

REPORT 01|07
Magazin für Kunst und Zivilgesellschaft
in Zentral- und Osteuropa


Herausgeber: Kontakt. The Arts and
Civil Society Program of Erste Group
Art Direktion: Collettiva Design
Redaktion: Manuela Hötzl, Antje Mayer

REPORT 02|06
Magazin für Kunst und Zivilgesellschaft
in Zentral- und Osteuropa


Herausgeber: Kontakt. The Arts and
Civil Society Program of Erste Group
Art Direktion: Collettiva Design
Redaktion: Manuela Hötzl, Antje Mayer

REPORT 01|06
Magazin für Kunst und Zivilgesellschaft
in Zentral- und Osteuropa


Herausgeber: Kontakt. The Arts and
Civil Society Program of Erste Group
Art Direktion: Collettiva Design
Redaktion: Manuela Hötzl, Antje Mayer

REPORT 02|05
Magazin für Kunst und Zivilgesellschaft
in Zentral- und Osteuropa


Herausgeber: Kontakt. The Arts and
Civil Society Program of Erste Group
Art Direktion: Collettiva Design
Redaktion: Manuela Hötzl, Antje Mayer

INTERVIEW - EUROPA: Es geht nur um euren Traum
Manuela Hötzl im Gespräch mit dem Ökonomen, Polit-Berater und Europa-Fan Jeremy Rifkin



Jeremy Rifkin, der US-amerikanische Ökonom, Politiker-Berater und Autor des Buches "Der europäische Traum. Die Vision einer leisen Supermacht" über die Schwierigkeit, die Hoffnung und die Chance, Europa zu einem politischen Zukunftsmodell zu führen.

Die USA sind nicht das, was sie einmal waren. Darüber herrscht in Europa - und mittlerweile auch im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" Einheit. Aber wie steht es um Europa? Mitten in die Krise kommt Jeremy Rifkin mit einem euphorischen Plädoyer für unseren Kontinent - und ganz nebenbei: mit einer Abrechnung mit den USA. Sieht Rifkin über die Krise hinaus oder darüber hinweg? Immerhin: Ganz ohne Skepsis ist auch er nicht. Ohne die jüngeren Generationen und eine starke Zivilgesellschaft könne, so Rifkin, der "europäische Traum" nie Wirklichkeit werden.

erschienen im Report: September 2005


OFRUM 03
Sonderedition Architektur&Bauforum

Mit Studenten der TECHNISCHEN
UNIVERSITÄT WIEN, INSTITUT FÜR
KUNST UND GESTALTUNG. 2007

OFRUM 02
Sonderedition Architektur&Bauforum

Mit Studenten der KUNSTUNIVERSITÄT
LINZ und der TECHNISCHEN
UNIVERSITÄT GRAZ in Kooperation mit
dem INSTITUT für ARCHITEKTUR-
THEORIE GRAZ. 2006

OFRUM 01
Sonderedition Architektur&Bauforum

INSTITUT FÜR KUNST UND GESTALTUNG,
TECHNISCHE UNIVERSITÄT WIEN
mit GASTSTUDENTINNEN der
AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE
in Kooperation mit der UNIVERSITÄT
FÜR ANGEWANDTE KUNST. 2005

OFRUM

INTERVIEW - Sprache: „Die Revolution neu erfinden“
Der Philosoph Boris Buden im Gespräch mit Manuela Hötzl über Europa als Übersetzungsgemeinschaft


Boris Buden, der Autor des im Herbst 2004 erschienenen Buches "Der Schacht von Babel - Ist Kultur übersetzbar?", erklärt, warum der Glaube an eine kulturelle Identität naiv ist und die Gesellschaft Politik nicht mit Kultur verwechseln sollte. Er spricht von Europa als einer Übersetzungsgemeinschaft. Manuela Hötzl im Interview mit dem Philosophen.


erschienen im Report 2005

Ihr Buch beschreibt im Zuge der Analyse eines Sprachbegriffs auch die momentane Befindlichkeit von Europa. Welche Fragen wirft das Sprachproblem in Europa für Sie auf?
Die Hauptfrage in meinem Buch ist die nach der Zukunft Europas. Eine meiner Thesen: Es gibt weder eine europäische Sprache an sich, noch kann eine der europäischen Nationalsprachen diese Rolle übernehmen. Aber wie soll Europa, das sich vereinigen will, in Zukunft kommunizieren? Welche gemeinsame Sprache – die nötig wäre, wenn Europa wirklich demokratisch sein will – soll die europäische Öffentlichkeit sprechen?

INTERVIEW - Stille Überlegungen, die funktionieren müssen
Manuela Hötzl im Geschpräch mit Adolf Krischanitz

Adolf Krischanitz ist sicher einer der vielseitigsten Architekten in Wien – und vielleicht deswegen so schwer greifbar. Als Professor an der TU-Berlin???, mit Büros in Wien, Zürich und Berlin oder früher als Vorstand der Secession und Mitglied der Gruppe „Missing Link“ bereitet er sich selbst ein Arbeitsfeld, dass von Ausstellungen bis zu städtebaulichen Studien reicht. In Wien realisiert er gerade eine Musterhaussiedlung, initiiert von dem Betonhersteller Lafarge – in Zürich baut er das ... Museum. Mit den Forum spricht er über städtebauliche Strategien und Wien als Stadt der punktuellen Ereignisse.

Städtebau ist unter den Wiener Architekten fast eine Marktnische. Sie haben sich seit jeher damit beschäftigt. Ist für Sie Städtebau ein Teil der Architektur oder Architektur ein Teil des Städtebaus?
Der Städtebau ist eine Disziplin, die einerseits sehr viel mit Architektur zu tun hat, andererseits sehr wohl ganzheitliche Aspekte produziert und keinesfalls vom Einzelhaus ausgehen sollte. Es stellt sich die ewige Streitfrage: Ist die Stadt eine Summe aller Häuser oder ist die Stadt ein ganzheitlicher Organismus?

INTERVIEW - Utopia als individuelle Dimension
Manuela Hötzl im Gespräch mit Stefano Boeri

Der Italiener Stefano Boeri ist einer der einflussreichsten Architekten seines Landes und global Player. Als Chefredakteur von Domus, freier Autor für das Wirtschaftsmagazin „Il Sole 24 Ore“, Professor in Venedig, eigenem Architekturbüro und dem als internationales Netzwerk organisiertes Forschungslabor „Mulitplicity“ managet er einen der größten „Thinktanks“ in Europa. Mit Forum sprach er über seine vielen Rollen, die geringe Komplexität von Architektur und der utopischen Dimension von Architektur.

Sie haben das Magazin „DOMUS“ seit ihrem Antritt als Chefredakteur radikal verändert und sind von einer Objektdarstellung abgewichen. Schon das erste Cover (Jänner 2004) verdeutlichte dies mit einem Foto des Triennale-Aufruhrs 1968, der zur Schließung bzw. Zerstörung der Ausstellung „Large Numbers“ geführt hat. Wollen sie mit der Wahl dieses Fotos wieder an die Tradition von Architektur in Verbindung mit Gesellschaft und Politik anknüpfen, die Teil dieser Thematik und letzten Endes auch Grund für die Aufregung war?

Architecture by Objectives
Architecture in Materiality /
Matter of Materiality, Part 1 + 2


Architecture by Objectives
Part 3:
Archive


Architecture by Objectives
Part 4:
Archive Olympia


INTERVIEW - Die Versorgung des Körpers
Manuela Hötzl im Gespräch mit Jarbornegg & Pálffy


Jarbornegg & Palffy, bekannt durch ihre Projekte Generali Foundation, Museum am Judenplatz und Schöllerbank, sind der Marke „Denkmalpflege“ längst entkommen. 
Nachdem jüngst gescheitertem Vorhaben zur Umstruktierung Karlsplatz konnten sie gerade einen Wettbewerb in Kärnten gegen internationale Kollegen wie Future Systems oder David Chipperfield für sich entscheiden. Neben einem Museum in Newcastle sind derzeit noch zwei weitere kleinere Bauaufgaben in Realisierung – doch alles ausserhalb Wiens. Doch dort ist András Pálffy seit Herbst letzten Jahres als Professor am Institut für Gestaltungslehre und Entwurf an der TU-Wien.

erschienen in Architektur&Bauforum 03/Febr.04,S.04ff

Wie es aussieht, habt ihr in Wien nicht mehr viel zu tun, obwohl gerade ihr euch immer mit dieser Stadt auseinandergesetzt habt.
- J: Ohne dass man diesen Umstand prolongieren möchte, kommt man so dazu Wien von seiner besten Seite zu erleben, als Tourist.

Alle Welt im Raum
Manuela Hötzl im Gespräch mit Barbara Imhof


Noch dieses Jahr startet die Ariane 5 Rakete mit einem ESA Satellit, um sich auf eine 16 Monate dauernde Reise zum Mond zu machen. Eine Mondbasis könnte als Ausgangspunkt für künftige Flüge zum Mars dienen. Nur wenigen blieb der Blick auf die Erde bisher vorbehalten und doch hat die Faszination der unendlichen Weiten eine ganze Generation beeinflusst. Neben Forschung, Wissenschaft und Technik blieb auch die Architektur von der Eroberung des Alls nicht unbeeinflusst. Barbara Imhof hat als Weltraumarchitektin bei der NASA an dem Marsmissionsprojekt „Bioplex“ mitgearbeitet. Mit FORUM sprach sie über soziale, psychologische und formale Einflüsse von Architektur im Kosmos – und deren „erdige“ Rückkoppelung.

Ist Architektur im Kosmos überhaupt ein Thema?
Anfangs war die Raumfahrt von technologischen Bedingungen und deren Machbarkeiten geprägt. Die Landung auf dem Mond wurde als wissenschaftlicher Sieg gefeiert, der die Ausbildung der Ingenieure stark beeinflusst, aber auch blockiert hat, da diese sich immer weiter von der Realität des direkten Umfelds der Astronauten wegbewegt hat. Internationale Raumstationen sahen aus wie Maschinen, die deutlich machten, wie wenig Rücksicht auf den Menschen genommen wurde. Doch Architektur und Design spielen da eine Rolle, wo man vom reinen Campingtrip abkommt und längere, bemannte Missionen durchführt.

Die Zukunft im Rückspiegel
Die Zukunft im Rückspiegel (The future as a reflection) oder Utopie mit Ablaufdatum 
Ausstellung
„Latente Utopien“, Landesmuseum Joanneum, 24.10.2002 bis 02.03.2003, Steirischer Herbst 2002, Graz


Utopie hat immer etwas mit gesellschaftspolitischer Veränderung zu tun, eine Art „wild dream“, der historisch nicht immer zu positiven Ergebnissen führte. Architektur spielte dabei selten mehr als eine repräsentative Rolle, zumindest im Moment der Realisierung. Ihr Abbild ist der Ausdruck einer sozialen und symbolischen Form. Architektur kann reagieren und nicht initiieren. Nie hat Architektur selbst eine Utopie begründet. Sie steht immanent zwischen Politik und Kultur. Seit die Architektur in den 60ziger Jahren in den Kunstbetrieb und mit den Haus-Rucker-Co-Gruppe erstmals auf die documenta wechselte, hat sie damit ein Identitätsproblem – und ihre Produzenten mit ihr. Sie springen zwischen den Disziplinen hin und her – experimentieren und suchen nach Wirklichkeiten.

Spiel mit Zeitgeist: 6 aus 45
Architektur entsteht nicht nur aus Wettbewerben. Auch, wie man weiß, sind Wettbewerbe, kein Garant für die Qualität der Projekte oder für die Architekten Garant einer Auftragserteilung. Wettbewerbsarbeit ist Akquisition mit vollem Risiko und „ohne Gewähr“ – und immer weniger eine Chance. Warum leisten sich Architekten, diese nach ökonomischen Kriterien höchst zweifelhaften Versuche, zu einem Auftrag zu kommen? Eine Suche nach Wirtschaftlichkeit in der Kreativ-Branche Architektur.



Manuela Hötzl


Gute Witze haben immer ihren wahren Kern. Über Architekten kursieren wenige, der folgende ist aber bezeichnend für die Branche: Ein Arzt, ein Rechtsanwalt und ein Architekt gewinnen eine Million Euro im Lotto. Arzt und Rechtsanwalt machen sich selbstständig, gründen eine Firma und Klinik, sorgen vor, vermehren ihren Gewinn und gehen wirtschaftlich gut situiert in Pension. Sie haben das Geld im Sinne ihres Berufstandes gut investiert. Der Architekt dagegen arbeitet so lange, bis das Geld weg ist. Wie das geht, weiß jeder: mittels Wettbewerbe.


Konkrete Abstraktion
aus: Archilab, Katalog 2004

“The work of art is the expressional or formative aspect of this intellectual,
active experience of reality.”
Theo van Doesburg

HDAX 02
Dokumente zur Architektur
15/16 HDAX02


Perfekte Location!
Unsere Zeit ist gekommen!....
aber gleich wieder vergangen

Redaktion: Manuela Hötzl

Sieben Gesten an Ort und Stellung
aus: An der Klippe.
Herwig Illmaier, Architekt. 1957-2001

Verlag: Haus der Architektur, Graz

I CALL IT WONDER
aus: Wonderland, Ausstellungskatalog

Text: Manuela Hötzl

"Die schönste Erfahrung, die wir machen können, ist das Mysteriöse. Es ist das fundamentale Gefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und wahrer Wissenschaft steht. Wer auch immer das nicht weiß, kann sich nicht mehr wundern, kann nicht mehr staunen, ist so gut wie tot, und seine Augen sind getrübt.“  Albert Einstein

Ein Wunder ist ein Mysterium, ein Phänomen, das sich vordergründig dem Verstand und dem Verständnis der Realität entzieht. Es beinhaltet auch das Unsichtbare, das im Allgemeinen positiv besetzt ist. Vor einem Wunder verneigt sich der Mensch und bekennt seine Unkenntnis. Ein Wunder birgt auch die Überraschung in sich, hinter dem Wunder existiert „etwas“, das Erstaunen auslöst.(1) Ein Wunder ist nichts Visionäres, nichts Utopisches, ein Wunder ist Verwunderung über eine mögliche Realität, die außerhalb der momentanen Vorstellungskraft liegt. Diese Kraft kommt, interpretiert man Albert Einstein, aus einer Emotionalität und Phantasie, die Wissenschaft und Kunst gleichermaßen beeinflusst und vorantreibt. Erst wenn man bereit ist, sich zu „wundern“, kommt man zu Einsichten, die fern der erlernten Erfahrungsskala liegen und erst dann gilt das Motto der Ausstellung: „Was denkbar ist, ist machbar“.

20 x 3, Volume 1
20 x 3  Projects
by Austrian Architects


Herausgeber: Verein
architektur - in progress
Volker Dienst
Triton Verlag, 2001


architektur 02
Der Mann,
der seine Frau mit einem Hut verwechselte


Der Architekt und das WWW.Erkzeug



WÖRTERBUCH DER BAUKUNST
Ortner & Ortner Baukunst

Birkhäuser Verlag, 2001
Grafik: Loys Egg
Redaktion: Manuela Hötzl


updated on 01 // 2016